Neue Broschüre:
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(14.05.2004) In Deutschland leben zur Zeit etwa 5 Millionen Menschen mit Diabetes, von denen ungefähr 4000 im Jahr erblinden. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) ist der Dachverband der rund 155 000 Blinden und über 500 000 Sehbehinderten. Unter dem Titel „Wenn Diabetes ins Auge geht“ informiert der Verband jetzt in einer Broschüre über Gefahren für das Augenlicht durch Diabetes mellitus und deren Vorbeugung.
Die in der Broschüre enthaltenen Hinweise helfen Menschen mit Diabetes und einer Sehbehinderung, sich frühzeitig auf das schwindende Augenlicht einzustellen und Vorkehrungen für den Umgang mit dem Diabetes ohne Augenlicht zu treffen. Es wird unter anderem ausführlich berichtet, wie man „Diabetes in den Griff bekommen“ kann, auch mit Sehproblemen oder ohne Augenlicht. Selbst die Handhabung einer Insulinpumpe ist mit Sehproblemen möglich. Die für Blinde geeigneten technischen Hilfsmittel werden beschrieben und Tipps für den Kauf gegeben. Die Autorin der Broschüre, Diana Drossel, hat selbst seit früher Kindheit Diabetes und ist als Diabetesberaterin tätig, so dass sie die Broschüre sehr praxisnah gestalten konnte. In der Broschüre finden sich auch aktuelle Anschriften, die bei beginnenden Sehproblemen oder Erblindung zu den richtigen Ansprechpartnern führen. Insbesondere ist die Möglichkeit für Sehbehinderte hervorzuheben, über den Postweg oder das Internet Blindenhörbücher oder Blindenzeitschriften zu bestellen: Die Bestände der Deutschen
katholischen Blindenbücherei in Bonn (über 4500 Hörbuchtitel
und 3300 Bücher in Brailleschrift) können von jedem ausgeliehen
werden, der blind, hochgradig sehbehindert oder aus anderen Gründen
nicht in der Lage ist, ein normales Buch zu handhaben. Die
internationale Ausleihe und der Versand erfolgen kostenlos; die
Blindenbücherei hat sehr viele Hörer in der Schweiz, Österreich und
Südtirol, aber auch in Kenia oder auf Teneriffa. (Kontakt:
dkbbbonn@t-online.de;
Tel.: 0228 / 55 94 90; Fax: 0228 / 55 94 919) Die Westdeutsche
Blindenhörbücherei in Münster ist vorrangig für
Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig. Hörbücher
und Zeitschriften wie das Diabetes-Journal werden - teilweise
kostenpflichtig - direkt an Blinde und hochgradig Sehbehinderte
beziehungsweise Schwerstbehinderte, die ein Buch nicht mehr handhaben
können, verliehen. (Kontakt: info@wbh-online.de;
www.wbh-online.de;
Tel.: 0251 / 71 99 01) Weitere Kontaktadressen
im flächendeckenden Netz der Blindenhörbüchereien finden Sie unter
diesem Link:
http://www.wbh-online.de/grafik/andere.htm
Quellen: |
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