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Warum
Mitglied werden im „-Deutschen Diabetiker Bund-„ ?
„Diabetiker
brauchen Information“
Trotz der Entwicklung modernster
technischer und diagnostischer Hilfsmittel in der
Behandlung des Diabetes mellitus ist auch heute noch die Lebenserwartung von
annähernd 8 Millionen Diabetikern im Durchschnitt um 10 Jahre verkürzt, belasten
schwerste Spätfolgen die Betroffenen und ihre Familien, verschlingen
medikamentöse, chirurgische und rehabilitative Behandlungsmaßnahmen Jahr für
Jahr Milliardenbeträge. Die Ursachen hierfür liegen häufig in der Unwissenheit
vieler Diabetiker.
Der DDB ist ein bundesweites
Netzwerk von Informationsträgern, dass in allen Landesverbänden und zahllosen
Selbsthilfegruppen allen Diabetikern mit den gewünschten Informationen
weiterhilft.
„Diabetiker brauchen die Gruppe“
Diabetes wird häufig als persönliches
Schicksal erlebt. Es liegt daher auf der Hand, dass Betroffene versuchen, die
Probleme des Lebens mit dem Diabetes als Einzelkämpfer anzugehen. Dies stößt
jedoch auf Grenzen, besonders dort, wo vom Umfeld (Familie, Arbeitsplatz,
Freunde) permanentes Verständnis für die eigene Situation als Diabetiker
erwartet wird.
Der DDB bietet in seinen nahezu
flächendeckenden Selbsthilfegruppen den idealen Ort für Solidarität,
Verständnis, Informations- und Erfahrungsaustausch.
„Kinder und
Jugendliche mit Diabetes brauchen spezielle Hilfe“
Werden Eltern mit der Diagnose „Ihr Kind
hat Diabetes“ konfrontiert, stürzt die Welt für sie ein. Angst und Unsicherheit
bestimmen oft noch lange nach der Manifestation das Handeln der Eltern und
Erzieher. Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 1.500 Kinder an Diabetes.
Fragen zum Schwerbehindertenrecht, Berufswahl, Versicherungen und Führerschein
belasten diese Familien zusätzlich.
Der DDB gewährleistet durch eine
enge Zusammenarbeit mit einem Netzwerk qualifizierter Ärzte (Diabetologen) und
dem Fachbeirat immer aktuelle Information und kurzfristige Hilfe.
„Diabetiker
brauchen den Deutschen Diabetiker Bund“
Fortschritte in der Therapie,
Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen auf das eigene Leben, Neuerungen auf
dem Heil- und Hilfsmittelmarkt oder die Einrichtung
neuer, therapieunterstützender Einrichtungen verdeutlichen den permanenten
Informationsbedarf, dem Diabetiker unterliegen. Kaum ein Diabetiker ist in der
Lage, sich ständig um neue Informationen zu kümmern. Er ist erst recht nicht in
der Lage, als Einzelkämpfer bei Gesetzgebung und den Leistungserbringern (Ärzte,
stationäre Einrichtungen, Krankenkassen u. a.) in unserem Gesundheitswesen eine
Verbesserung der Versorgung zu erreichen.
Nur ein starker Interessenverband wie der
DDB ist in der Lage, die notwendigen
Verbesserungen in der Versorgung nachhaltig einzufordern. Wir informieren auch
unsere Mitglieder regelmäßig aktuell in der Fachzeitschrift Diabetes Journal und
der Mitgliederzeitschrift subkutan über alle Neuerungen und Entwicklungen in der
Versorgung. Darüber hinaus werden wir auch zukünftig unsere Mitglieder durch
konkrete Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen bei konkreten Anlässen
informieren.
„Die Interessenvertretung Deutscher Diabetiker Bund“
Diabetiker brauchen in unserer Gesellschaft eine stärkere Lobby.
Allein kann keiner den Gesetzgeber oder die Leistungserbringer im
Gesundheitswesen beeindrucken.
Diabetes mellitus ist nicht nur eine
persönliche Benachteiligung. Der Diabetiker erfährt die Benachteiligung
zusätzlich auch in ihrer gesellschaftlichen Ausprägung. Öffentliche Vorurteile,
gesetzliche Nachteile, berufliche Einschränkung oder versicherungsrechtliche
Zusatzlasten machen ihm fast täglich schmerzhaft klar, dass
er gesellschaftlich auffällig geworden ist und daher zuweilen wie ein „Mensch
zweiter Klasse“ behandelt wird. Allein ist niemand in der Lage, soziale und
politische Verhält-nisse nachhaltig zu beeinflussen.
Der DDB ist von seinem
Selbstverständnis und seiner Position her die bundesweit einzige
Interessenvertretung der Diabetiker in Deutschland.
Die
Ziele des Landesverbandes NRW im Deutschen Diabetiker Bund
1.
Wir setzen uns verstärkt dafür ein, dass durch Schulungsvereinigungen/
netze (Zusammenschluss mehrerer Hausärzte) in enger Zusammenarbeit mit einer
Schwerpunktpraxis oder Facheinrichtung die Basisversorgung wesentlich verbessert
wird.
2.
Wir setzten uns weiter dafür ein, dass im Rahmen der Disease Management
Programme über eine strukturierte Diabetikerschulung hinaus die Betroffenen über
soziale Aspekte informiert und zu mehr Eigenverantwortung bei der Umsetzung im
Alltag motiviert werden.
3.
Wir fordern eine Ausweitung der Schwerpunktpraxen und Ambulanzen an
Krankenhäusern, damit eine wohnortnahe qualifizierte Betreuung und Versorgung
der Diabetiker möglich ist.
4.
Wir fordern die Bezeichnung Diabetologe für die auf dem Gebiet des
Diabetes mellitus ausgebildeten und erfahrenen Ärzte.
5.
Gute und qualifizierte Behandlung von Diabetikern muss adäquat vergütet
werden.
6.
Der vom Landesverband entwickelte „Fußpass“ und der „Erhebungsbogen“
müssen bundesweit zur Qualitätssicherung in der Fußpflege bei Diabetikern
eingesetzt werden.
7.
Schlechte oder unvollständige Behandlung darf nicht mehr vergütet werden.
8.
Jeder Diabetiker muss bei Beginn der Erkrankung die Möglichkeit zu einer
intensiven, individuellen Schulung erhalten. Ferner muss gewährleistet sein,
dass die für ihn für eine gute Therapie erforderlichen Teststreifen zur
Selbstkontrolle verordnet werden.
9.
Der Gesundheitspass Diabetes muss flächendeckend eingeführt und
kontinuierlich von den behandelnden Ärzten ausgefüllt werden.
Mehr Solidarität der
Diabetiker gefordert
Nach einer in
der Ärzte-Zeitung veröffentlichten Umfrage unter Patienten halten 73 % die
Selbsthilfe für eine wichtige Einrichtung in unserem Gesundheitswesen. Von
diesen Patienten halten wiederum 25 % die Selbsthilfeverbände für durchaus
geeignet, um politische Ziele oder auch eigene Ansprüche bei den
Leistungserbringern im Gesundheitswesen durchzusetzen oder zumindest
entsprechend zu beeinflussen.
Leider sind nicht alle bereit, der Überzeugung zu folgen und Mitglied in Ihrem
Interessenverband zu werden. Annähernd 1 Million Diabetiker profitieren allein
im Lande NRW von den Erfolgen, die durch den Deutschen Diabetiker Bund erreicht
worden sind. Allein ein Großteil der Betroffenen ist durch die besondere
Härtefallregelung bei chronisch Kranken von der Zuzahlung befreit. Andere
wiederum haben den Vorteil, für die notwendigen Teststreifen in der Apotheke
keine Zuzahlung leisten zu müssen.
Jeder Diabetiker, der Teststreifen zur Selbstkontrolle benötigt oder der im
Rahmen der Härtefallregelung wegen der chronischen Erkrankung von der Zuzahlung
befreit ist, hat einen persönlichen Nutzen von der Arbeit des Deutschen
Diabetiker Bundes, der weit über dem
Jahresmitgliedsbeitrag von 55 € liegt.
Wir sind Ihre
Interessenvertretung in:
In der
Gesundheitspolitik
Bei Sozialen Fragen
Bei Krankenkassen
Bei Ärzten und deren Verbände
Bei der Industrie
Zögern Sie
nicht und werden Mitglied im „Deutschen Diabetiker Bund“, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e. V., damit wir die Möglichkeit haben, auch die Ansprüche
der Diabetiker im Rahmen der Disease Management Programme nachhaltig und
wirkungsvoll einzufordern.
Ihre persönlichen Vorteile
Eine nachweislich bessere
Gesundheit ! (Durch viele Studien belegt)
Immer aktuelle Informationen und Hinweise
Erfahrungsaustausch in den Selbsthilfegruppen
Geselligkeit und Reisen
Wir freuen uns
auf Sie!
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Unser Antrag als: |
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HTML |
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©
Deutscher Diabetiker Bund
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. letzte Änderung
15.03.2009
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