Die Ziele des Landesverbandes NRW e. V. im Deutschen Diabetiker Bund

 

 

· Wir setzen uns verstärkt dafür ein, dass durch Schulungsvereinigungen / -netze (Zusammenschluss mehrerer Hausärzte) in enger Zusammenarbeit mit einer Schwerpunktpraxis oder Facheinrichtung die Basisversorgung wesentlich verbessert wird.
 
· Jeder Diabetiker muss bei Beginn der Erkrankung die Möglichkeit zu einer intensiven, individuellen Schulung erhalten. Ferner muss gewährleistet sein, dass die für ihn für eine gute Therapie erforderlichen Teststreifen zur Selbstkontrolle verordnet werden.
 
· Wir setzten uns weiter dafür ein, dass im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMPs) über eine strukturierte Diabetikerschulung hinaus die Betroffenen über soziale Aspekte informiert und zu mehr Eigenverantwortung bei der Umsetzung im Alltag motiviert werden.
 
· Wir fordern eine Ausweitung der Schwerpunktpraxen und Ambulanzen an Krankenhäusern, damit eine wohnortnahe, qualifizierte Betreuung und Versorgung der Diabetiker möglich ist.
 
· Wir fordern die Bezeichnung Diabetologe für die auf dem Gebiet des Diabetes mellitus ausgebildeten und erfahrenen Ärzte.
 
· Gute und qualifizierte Behandlung von Diabetikern muss adäquat vergütet werden. Schlechte oder unvollständige Behandlung darf nicht mehr vergütet werden.
 
· Der vom DDB Landesverband NRW entwickelte „Fußpass“ und der „Erhebungsbogen“ müssen bundesweit zur Qualitätssicherung in der Fußpflege bei Diabetikern eingesetzt werden.
 
· Das vom DDB Landesverband NRW in Dienst gestellte „Diabetes-Info-Mobil NRW“ soll helfen, Diabetes rechtzeitig zu erkennen und dem Interessierten oder Betroffenen vor Ort Informationen zur Selbsthilfe geben.
 
· „Wir warten nicht bis jemand zu uns kommt, wir sind schon zu ihm unterwegs!“
 
· Der „Gesundheitspass Diabetes“ muss flächendeckend eingeführt und kontinuierlich von den behandelnden Ärzten ausgefüllt werden.
 

© Deutscher Diabetiker Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.