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Sehr
geehrte Damen und Herren,
die Kongressmesse „DIABETES 2009 – informieren, denken, handeln“
rückt am 6. und 7. März besonders die Rolle der Hausärzte in den
Vordergrund. „Ihnen kommt die Aufgabe eines Lotsen in der Behandlung
zu“, betont Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe,
wissenschaftlicher Leiter des Fachkongresses. Denn sie stellen in
der Regel die Diagnose „Diabetes mellitus“ und überweisen dann den
Patienten an den Fachkollegen.
Hausärzte-Special
Das „Forum Messe“ steht am Kongress-Samstag ganz im Zeichen des
Hausärzte-Specials. In vier jeweils einstündigen Blöcken werden
unter der Moderation von Prof. Dr. med. Klaus Wahle, Westfälische
Wilhelms-Universität Münster, aktuelle Fragen zu neuen
Therapieansätzen diskutiert.
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Zum Einstieg um 10.00 Uhr wird mit
Prof. Dr. med. Hellmut Mehnert aus München einer der
überragenden Diabetes-Experten in Deutschland einen Blick auf
die Geschichte der Diabetes-Therapie werfen. Anschließend gibt
Prof. Dr. med. Juris Jendrik Meier aus Bochum ein „Update“ auf
die modernen Therapieansätzen eines Diabetes mellitus. Sein
Thema ab 11.00 Uhr: „GLP 1: ein Tausendsassa?“
Prof. Dr. med. Klaus Wahle widmet sich ab 13.00 Uhr der
Prävention bei Diabetikern. Er liefert Antworten auf die

Frage:
„Welchen Impfschutz braucht der Diabetiker?“ Den Blick auf
Diabetes mellitus als eine Erkrankung mit genetischem Potenzial
lenkt Dr. med. Ralph Ziegler aus Münster. Er untersucht ab 14.00
Uhr vor allem, was dies für den Haus- oder Familienarzt
bedeutet. |

Argumente für einen frühzeitigen
Insulineinsatz
„Argumente für einen frühzeitigen Insulineinsatz bei Typ 2“
werden im Symposium am Samstag ab 12.00 Uhr erörtert, das sich
mit seinem sehr praxisnahen Programm
exklusiv an Ärztinnen und Ärzte
wendet. Den Vorsitz führt Prof. Dr.
med. Hans Uwe Janka, der auch der wissenschaftlichen
Leitung des Fachkongresses angehört.
„Oberstes Therapieziel bei Diabetikern bleibt eine möglichst
gute Stoffwechseleinstellung, um diabetische Komplikationen zu
verhindern“, stellt Prof. Janka fest. Hypoglykämien und eine
exzessive Gewichtszunahme müssten verhindert werden. „Bei
schlanken Typ-2-Diabetikern sollte eine frühzeitige
Insulintherapie begonnen werden, bei übergewichtigen Patienten
sollte die Gabe von Insulin rechtzeitig erfolgen“,
erläutert der Direktor des Klinikums Bremen-Nord. Sein Fazit:
„Um eine individuell angepasste, sichere und effektive
Diabetestherapie durchzuführen, benötigen wir nach den Studien
ACCORD, VADT und ADVANCE erst recht erfahrene Diabetes-Ärzte.“ |
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Über die „klinische Evidenz für eine multimodale Therapie bei Typ
2-Diabetes“ spricht Prof. Dr. med. Matthias Blüher aus Leipzig.
Fallbeispiele bringt dann Dr. med. Thorsten Siegmund aus München.
Sein Vortrag widmet sich zwei zentralen Fragen: „Mit Insulin
beginnen – wann?“ und „Die Insulintherapie intensivieren – wie
schnell, wie aggressiv?“
Das detaillierte Programm auch im
Internet
Das detaillierte Kongress-Programm mit mehr als 100 Vorträgen und
Workshops finden Sie im Internet unter
www.diabetes-messe.com. Dort haben Sie auch die Möglichkeit,
sich bequem online anzumelden. Weitere Fragen hierzu beantwortet
Ihnen gern Nina Kall von der Halle Münsterland, Tel.: 0251 - 66 00
349,
teilnehmer@halle-muensterland.de. |