Viele Diabetiker werden zu spät von einer Tablettentherapie auf Insulintherapie umgestellt. Oft werden jahrelang Tabletten eingenommen, ohne das Therapieziel zu erreichen. Die Ursache dafür liegt häufig beim Patienten selbst, der Angst vor dem Spritzen und dem damit verbundenen häufigeren Pieksen in den Finger für die Selbstkontrolle hat.
Dieser Angst kann mit geeigneten Hilfsmitteln entgegengewirkt werden. Ganz gleich, ob es sich um die Entnahme des Bluttropfens aus der Fingerkuppe oder um die Injektion von Insulin handelt, beides kann mit den entsprechenden Hilfsmitteln schmerzarm durchgeführt werden.
Die Angst kann sogar so weit gehen, dass Diabetiker sich weigern, eine dringend notwendige Umstellung auf Insulin zu akzeptieren, auf die routinemäßigen Blutzuckertests verzichten und damit eine gute Diabeteseinstellung gefährden. Um hier Abhilfe zu schaffen und angstfrei therapieren zu können, gibt es mit der Pelikan SunTM eine elektronische Stechhilfe, die verspricht, spürbar sanfter und nahezu schmerzfrei zu sein. Durch die Elektronik wird die Lanzette schwingungsfrei und punktgenau auf eine von 30 wählbaren Einstichtiefen geführt. Das bedeutet, dass sich verletzte und verhornte Finger wieder erholen, erneute Hornhautbildung ausbleibt, keine Blutergüsse entstehen und eine schnelle Wundheilung erfolgt.
Auch für Diabetiker, die sich vor der Insulin-Injektion über die Pennadel fürchten, kann dies im Extremfall dazu führen, dass die verordnete Therapie nicht richtig umgesetzt wird oder eine andere, nicht passende Therapie beibehalten wird. Hier hat die RÖSCH AG Medizintechnik mit INJEX eine technische Alternative entwickelt. Dabei handelt es sich um eine subkutane Injektion, die jedoch ohne Nadel durchgeführt wird und somit auch äußerst schmerzarm und gewebeschonend ist. Durch dieses Gerät wird das Insulin mit Druck und ohne Nadel durch die Haut ins Unterhautgewebe injiziert.